15. Dezember 2009

Geo-Tags bei Tweets, Videos, Fotos und Websites

Ein neuer “Trend/Hype” zeichnet sich so langsam ab. Fast in allen Bereich kann man seine GPS-Koordinaten integrieren. Ganz egal ob in Tweets bei Twitter, Videos bei YouTube, Fotos oder auch Websites. Letzteres ist sicherlich einigen neu, aber sowas gibt es wirklich ;)
Matt Cutts hat im September 2009 zwar noch gesagt das die Geo-Informationen für die Google-Suche nicht relevant sind. Aber sicherlich wird das noch kommen. Schließlich geht es hier um lokale Informationen. Was passiert/passierte in meiner unmittelbaren Umgebung? Spätestens seit Google Latitude und Google Goggles weiß man das dies auch Google interessiert ;)

Das kann man mit den GPS-Koordinaten machen:

GPS-Koordinaten in Bildern und Fotos
Früher, mach ich jetzt eigentlich immer noch, habe ich meine gemachten UrlaubsFotos mit den GPS-Koordinaten versehen. Dadurch kann man später noch nachvollziehen wo das aufgenommen wurde. Hierfür benutze ich einen GPS-Tracker und ein Programm zum synchronisieren.
Inzwischen kann man aber auch schon mit Picasa, im Zusammenspiel mit Google Earth, nachträglich die GPS-Informationen den Dateien hinzufügen. Anschließend kann man sich diese Fotos auch in Google Earth anzeigen lassen. Wer Picasaweb benutzt konnte das schon online sehen wo die Fotos aufgenomen wurden. Dort wurden die GPS-Features eher integriert als in Picasa. Flickr und nun auch MobyPicture lesen diese Informationen auch aus.

GPS-Koordinaten in Videos
Jeder der schon mal ein Video bei YouTube hochgeladen hat, macht meisten auch eine Ortsangabe. Mit Hilfe von Google Maps kann man sein Video mit ziemlich genauen GPS-Koordinaten versehen. Es gibt sogar schon Camcorder (Sony hat so ein Gerät) die einen eingebauten GPS-Empfänger haben und das Video mit entsprechenden Koordinaten versieht. Was YouTube bzw. Google mit den GPS-Daten macht ist unklar. Anscheinend werden einige Videos in Google Maps und Google Earth eingebunden. Allerdings scheint das abhängig von der Kategorie und Popularität des Videos zu sein. Ich hab dort noch kein Video von mir gesehen ;)

GPS-Koordinaten in Websites
Ich schätze viele wissen gar nicht das es auch Geo-MetaTags gibt. Selten hab ich das im Header von Websites gefunden. Dafür aber einige andere sinnlose Metatags ;) Bei Google kann man jetzt schon unter dem Sucherergebnis das Land und/oder die Stadt sehen. Google zeigt im Moment nur das Land an und das anhand der Top-Level-Domain-Endung:

Kompletten Beitrag lesen …

29. November 2009

3D-Videos und die Videoportale

Letzte Woche wurde der erste 3D Kurzspielfilm “Topper gibt nicht auf” der HFF Potsdam-Babelsberg abgedreht. Jetzt kommt dieser in die Postproduction-Phase. Bis zum 26.03.2010 muss der 3D-Film fertig sein, denn da feiert dieser 3D-Premiere in der HFF Potsdam-Babelsberg. Bis dahin wird es sicherlich schon einige Trailer, Bilder oder kurze Ausschnitte aus dem 3D-Film geben. Die Frage ist aber, ist das Internet auch für 3D bereit oder muss alles in 2D umgewandelt werden? Jein ;)

Die meisten Videoporatel unterstützen es bis dato noch nicht. Der größte Vertreter der Videoportale YouTube kann es aber schon 3D. Dies wurde nicht offiziell bekanntgegeben, sondern fast lautlos im Juli 2009 von einem YouTube-Mitarbeiter im Blog und mit Video verraten. Das YouTube hier natürlich auch keine halben Sachen macht ist klar. Das Portal unterstützt “echte” Stereoformate. Diese können in Echtzeit mit verschiedenen 3D-Darstellungstechniken angezeigt werden. Hierfür muss man nur “yt3d:enable=true” als Tag bei seinem Video angeben, dann wird dieser Modus aktiviert. Per DropDown rechts unter dem 3D-Video kann man verschiedenen Farb-Modi für die unterschiedlichen gefärbten Brillen auswählen: 3D-Ansichten bei YouTube

Außerdem sollte man den aktuellen FlashPlayer im Browser installiert haben. Erst ab Version 10 funktioniert dies. Mit dem Tag “yt3d:aspect=3:4″ bzw. “yt3d:apect=16:9″ stellt man das Seitverhältnis ein. Soll das rechte Bild mit dem linken vertauscht werden, gibt man “yt3d:swap=true” an. Mehr Tags gibt es im YouTube Forum.

3D ist eigentlich nicht neu, aber noch gibt es wenige 3D-Videos bei YouTube. Besonders beeindruckende Videos: Big bird in 3D Slow Motion und WoW.  In den kommenden Jahren werden es sicherlich mehr werden. Wer weiß, vielleicht ist der 3D-Film “Topper gibt nicht auf” auch auf YouTube in 3D und hochauflösend zu sehen ;) Ich such schon mal meine 3d-Brille! Mehr zum Thema Stereoskopie im Forum.

hahlo.com – Wenn die Twitter App mal streikt

Tja, was tun wenn die Twitter-App mal streikt? Richtig, hahlo.com benutzen:

hahlo.com Screenshot (Via: flickr)

Läuft super im Browser vom iPhone oder iPod touch. Momentan wird schon an Version 4.1 gearbeitet. Mehr dazu gibt es im Blog von hahlo.com.

17. Mai 2009

Browserschlacht: Die Leiden eines Webdesigners und Webentwicklers

Nee, also Webdesigner oder Webentwickler möchte ich nicht sein. Neues Design in Photoshop und Co. zu gestalten ist vielleicht noch das einfachste an dem Job. Aber wenn es darum geht das Design in (X)HTML, CSS und Co. umzusetzen, wird einem schon mal mulmig. Schließlich gibt es nicht nur einen Browser am Markt, sondern gleich mehrere: Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera und Chrome sind wohl die bekanntesten Vertreter. Hinzukommt das fast jeder Browser den Code anders interpretiert und dadurch dann auch anders darstellt. Schließlich benutzt jeder Browser eine andere Rendering-Engine: Firefox benutzt Gecko, Opera benutzt Presto, IE benutzt Trident und Safari/Chrome benutzen WebKit.
Ich glaube Firefox, Safari, Opera und Chrome sind da noch die unproblematischsten Vertreter, denn die Browser halten sich an die Standards. Anders beim Internet Explorer. Mit jeder neuen IE Version wurde auch immer wieder etwas an der Browser-Engine geändert, nicht immer positiv. Eine Website die mit IE 6.0 noch toll aussah, muss nicht auch mit IE 8.0 gut aussehen. Was kann man tun um sich schon im Vorfeld mit diesem Problem auseinander zu setzen?
Man sollt das Design mit möglichst vielen Browsern und verschiedenen Versionen testen. Mit Firefox, welcher den größten Marktanteil verbucht, ist das kein Problem. Man kann mehrere Versionen auf einem Rechner installieren und einzeln testen. Mit dem Internet Explorer wird das schon schwieriger. Hier ist der Browser mit dem OS etwas mehr verknüpft als gedacht. Es lassen sich nicht mehrere Versionen des IEs auf einem Rechner einfach so installieren. Windows XP wird standardmäßig mit IE6 ausgeliefert. Nun gibt es aber auch schon IE7 und IE8. Installiert man IE8, dann wird auch die Browser-Engine vom alten Browser komplett überschrieben. Nun könnte man sich 3 Rechner oder 3 virtuelle Umgebungen mit 3 unterschiedlichen IEs installieren. Dies kostet aber Zeit, Geld und Platz. Besser ist man aufgehoben, wenn man sich folgende Tools mal etwas näher anschaut:

Internet Explorer Collection
Bei dieser Lösung wird jede mögliche IE Version auf dem Rechner als standalone Version installiert. Jede IE Version ist anschließend einzeln ausführbar. Je nach verwendetem Windows gibt es den Internet Explorer ab Version 1.0 bis 8.0. Die aktuelle Version ist vom 01.Mai 2009.

Multiple IE
Auch hier werden die einzelnen IE Versionen einzeln auf dem Rechner installiert und können dann auch einzeln ausgeführt werden. Allerdings kann man hiermit nur die IE-Versionen 3.0 bis 6.0 installieren. Außerdem wird dieses Projekt nicht weiterentwickelt.

IETester
Mit dem IETester werden alle IE Versionen ab 5.5 in einem Programm vereint. Die Versionen können einzeln oder im Vergleich benutzt werden.

Expression Web SuperPreview
Auch aus dem Hause Microsoft hat man eine Lösung parat. Expression Web SuperPreview ist noch in der Betaphase und gibt es nur als englische Trial-Version. Macht bis jetzt einen gute Eindruck, aber warten wir mal auf die endgültige Version.

Wer keines dieser Projekte installieren möchte, dem bleibt nur noch die Nutzung von Browsershots oder IE NetRenderer übrig. Wie machen das eigentlich Webdesigner die einen Mac benutzen? Gibt es da auch sowas?

25. April 2009

Websites beschleunigen

Eigentlich wollte ich mich heute hauptsächlich mit meinen beiden kleinen Projekten “Twitterwall für zu Hause” und “Stromsparender Homeserver” beschäftigen, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Kaum hatte ich diesen Artikel über “WordPress-Websites beschleunigen” gelesen, musste ich mich auch gleich mit dem Thema beschäftigen. Dabei ist das nicht nur für WordPress-User gedacht, sondern generell für Websites interessant. Hab mich heute mal wieder in das Thema eingelesen und gleich einige Erkenntnisse in meinem Blog umgesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und sicherlich kann man noch mehr rausholen, aber fürs erste sollte es reichen:

Ohne Optimierung

Ohne Optimierung

Durch diese Optimierung hat sich die Ladezeit des Blogs verringert und Traffic kann eingespart werden.

Mit Optimierung

Mit Optimierung

Nicht alle Optimierungen können überall umgesetzt werden. Das ist abhängig vom verwendetem Hosting. Beim eigenen Server oder vServer lässt sicherlich mehr einstellen als bei einem Webhosting-Paket. Für eine WordPress-Installation empfehle ich die gängigen Plugins WP Super Cache (WP-Cache mit Zusatzfeatures), WP Widget Cache und Compress for WordPress 2.5. Die Cache-Plugins machen eigentlich nur caching. Das bedeutet sie speichern Seiten statisch ab. Somit muss nicht jede Website-Anfrage vom Server generiert (SQL Abfragen etc.) werden, sondern wird als statische Seite aus dem Cache geholt. Ändert sich etwas auf der Seite, so wird wieder eine neue Kopie der Seite statisch abgelegt.
Compress for WordPress 2.5 geht einen anderen Weg. Dieses Plugin komprimiert die Daten mit PHP und GZIP bevor diese vom Webserver zum Browser geschickt werden. Beides ins Kombination erledigt z.B. WP Super Cache.
Die Komprimierung der Daten geht eleganter wenn der Webserver das ohne ein Plugin erledigt. Allerdings muss man hier vollen Zugriff auf die Konfiguration des Webservers haben. Wer das nicht hat, der ist mit dem Plugin WP Super Cache oder Compress for WordPress 2.5 bestens ausgerüstet. Vorteil der Webserver-Varinate wäre, dass man kein zusätzliches WordPress-Plugin installieren muss und das der Server weniger blastet wird.

Um serverseitig die Daten komprimieren zu können, muss beim Webserver (Apache) das Modul mod_gzip oder mod_deflate geladen sein. Mit phpinfo(); kann man sich dies anzeigen lassen. Ist das jeweilige Modul nicht geladen, dann sollte es nachgeladen und konfiguriert werden. Wenn mod_deflate schon geladen ist, dann kann das Modul über die .htaccess-Datei  angepasst werden:

<FilesMatch "\\.(js|css|html|htm|php|xm)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>

Bei diesem Beispiel werden textlastige Dateien (anhand ihrer Endungen!) komprimiert ausgeliefert. Man kann dieses Bespiel natürlich auch noch mit den Endungen von Bildern (jpg|gif|png) ergänzen. Allerdings sind diese meistens schon komprimiert. Bringt also keine Punkte.
Wem die Endungen nicht gefallen und es lieber nach Filetyp haben möchte:

AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml text/css application/xml application/xhtml+xml application/rss+xml application/javascript application/x-javascript

Was ich mir auch nochmal näher anschauen muss sind die Plugins WP Minify und CDN Tools. WP Minify basiert auf Minify und soll verschiedene CSS und Javascripte zusammenfassen und komprimieren. Das junge Plugin CDN Tools ermöglicht die Nutzung von Content Delivery Networks. Momentan unterstützt das Plugin aber nur Cloud Files. Bekanntester Vertreter von CDN ist Akamai. Allerdings nutzen das nur größere Firmen oder Institutionen.

Weitere lesenswerte Beiträge zu dem Thema: brightscape.net | jestro | betterexplained.com | PHP Performance | Yahoo Developer Network | G-Loaded! |Performance Tool and Web Page Speed Analysis

Diese Blogs haben auch optimiert: Bandscheiben-Blog | Blogoase |

14. April 2009

Mit utrace* – IP-Adressen und Domainnamen lokalisieren

utrace* Logo

utrace* Logo

Das Tool utrace* hätte ich letzte Woche gut gebrauchen können. Aber jetzt hab ich es in meinen Favoriten gespeichert. Mit utrace* kann man den Provider und die Organisation einer IP festellen. Ich hab dafür letztes Wochenende Ripe direkt abgefragt, um die entsprechenden Abuse-Mailadressen rauszusuchen. So geht das aber einfacher und sieht auch besser aus. Denn utrace* zeigt mir auch noch die Region per Google Maps an. Für die nächsten Ripe bzw. IP-Abfragen werde ich das nächste Mal utrace* benutzen.

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