10. November 2009

Neues Caching Plugin W3 Total Cache mit memcache im Einsatz

Hab mich heute mal wieder einem immer wieder beliebtem Thema zu gewendet: Website-Caching. Momentan läuft dieses Blog und noch ein paar andere Sachen auf einem vServer von 1&1. Bis jetzt eigentlich ganz gut, aber es gibt immer irgendwelche Peaks auf dem vServer wo dieser ins wanken kommt. Das kann an der vServer-Umgebung liegen, an der Auslastung des Servers (Host-System; bin schließlich nicht alleine auf dem Server) oder aber an den Zugriffen auf die Websites. Man könnte an vielen Schrauben drehen, aber die meisten sind nicht zu erreichen. Daher kann man nur innerhalb seiner eigenen vServer-Umgebung was machen.
Zu dem Thema hab ich schon einige Sachen geschrieben. Manchmal helfen schon einige Plugins im Blog und manchmal muss man eben auch selber auf dem vServer was ändern. Meistens ist es aber eine Kombination aus beidem.

Dank eines Hinweises hab ich mir das Plugin “W3 Total Cache ” etwas genauer angesehen. Soll ja einiges können:

  • At least 10x improvement in site performance (Grade A in YSlow, when fully configured)
  • “Instant” second page views (browser caching after first page view)
  • Reduced page load time: increased visitor time on site (visitors view more pages)
  • Optimized progressive render (pages appear to load instantly)
  • Improved web server performance (easily sustain high traffic spikes)
  • Up to 80% Bandwidth savings via Minify and HTTP compression of HTML, CSS, JavaScript and RSS feeds

Bis jetzt fuktioniert dieses ganz gut. Das Plugin kann eigentlich alles was man braucht und noch mehr:

  • CDN
  • Minified und komprimiert CSS, JavaScript, Pages und Blogposts
  • RSS Caching
  • DB Caching

Kompletten Beitrag lesen …

26. Juli 2009

Neues Design in Arbeit

Ich weiß gar nicht so genau wie alt dieses Design schon ist. Es wird zumindest nicht mehr weiterentwickelt. Jedenfalls wird es Zeit für Veränderung. Seit letzter Woche schweben mir schon einige Ideen im Kopf umher. Heute habe ich mal etwas Zeit investiert und schon einiges umgesetzt:

Neues Design vom Websenat

Es wir noch einige Zeit dauern bis das Design fertig ist. Momentan hab ich wieder viel zu tun, aber dieses Jahr wird das bestimmt was ;) Das neue Template muss nicht nur wieder einige Jahre halten, sondern auch die Anforderungen (XHTML, CSS, SEO, etc.) erfüllen. Außerdem verabschiede ich mich von den oft diskutierten Ecken ;)

19. Juni 2009

Alte und neue WordPress Konstanten nutzen

Hab gerade meinen FeedReader gecheckt und bin dabei auf 2 Beiträge von Frank Bültge zum Thema WordPress Konstanten und Speicher aufmerksam geworden. Einige Konstanten kannte ich schon. Aber mit WordPress 2.8 sind noch einige dazugekommen. Habe gleich Mal meine “wp-config.php” um folgende Einträge ergänzt:

Die hatte ich schon drin:

// Abschalten der Versionierung
define('WP_POST_REVISIONS', false);
// SSL für das Backend
define ('FORCE_SSL_LOGIN', true);
define ('FORCE_SSL_ADMIN', true);

Neu hinzugekommen sind:

// mehr Speicher
define ('WP_MEMORY_LIMIT', '64M');
// Autosave auf 120
define ('AUTOSAVE_INTERVAL', '120');
// skripte-, css-compress und gzip aktivieren
define ('COMPRESS_SCRIPTS', true);
define ('COMPRESS_CSS', true);
define ('ENFORCE_GZIP', true);
define ('CONCATENATE_SCRIPTS', true);

Aber wie Frank zeigt, gibt es noch einige mehr.

11. Juni 2009

WordPress 2.8

WordPress LogoHeute kam WordPress 2.8 raus! Nach einem Test mit einem Intranet-Blog, habe ich die neue Version auch gleich beim Websenat-Blog eingespielt. Upgrade hat in beiden Fällen problemlos geklappt. Mir ist aufgefallen das WordPress jetzt etwas schneller arbeitet. Muss ich gleich mal nachlesen was sich sonst noch so geändert hat: Änderungen und Neuerungen in WordPress 2.8.

Ich empfehle aber allen vorher die verwendeten Plugins auf den neusten Stand zu bringen. Frohes bloggen ;)
p.s.: Nicht wundern, in der deutschen Sprachdatei wurde anscheinend noch nicht alles übersetzt. Einige “Buttons” sind noch Englisch.

25. April 2009

Websites beschleunigen

Eigentlich wollte ich mich heute hauptsächlich mit meinen beiden kleinen Projekten “Twitterwall für zu Hause” und “Stromsparender Homeserver” beschäftigen, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Kaum hatte ich diesen Artikel über “WordPress-Websites beschleunigen” gelesen, musste ich mich auch gleich mit dem Thema beschäftigen. Dabei ist das nicht nur für WordPress-User gedacht, sondern generell für Websites interessant. Hab mich heute mal wieder in das Thema eingelesen und gleich einige Erkenntnisse in meinem Blog umgesetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und sicherlich kann man noch mehr rausholen, aber fürs erste sollte es reichen:

Ohne Optimierung

Ohne Optimierung

Durch diese Optimierung hat sich die Ladezeit des Blogs verringert und Traffic kann eingespart werden.

Mit Optimierung

Mit Optimierung

Nicht alle Optimierungen können überall umgesetzt werden. Das ist abhängig vom verwendetem Hosting. Beim eigenen Server oder vServer lässt sicherlich mehr einstellen als bei einem Webhosting-Paket. Für eine WordPress-Installation empfehle ich die gängigen Plugins WP Super Cache (WP-Cache mit Zusatzfeatures), WP Widget Cache und Compress for WordPress 2.5. Die Cache-Plugins machen eigentlich nur caching. Das bedeutet sie speichern Seiten statisch ab. Somit muss nicht jede Website-Anfrage vom Server generiert (SQL Abfragen etc.) werden, sondern wird als statische Seite aus dem Cache geholt. Ändert sich etwas auf der Seite, so wird wieder eine neue Kopie der Seite statisch abgelegt.
Compress for WordPress 2.5 geht einen anderen Weg. Dieses Plugin komprimiert die Daten mit PHP und GZIP bevor diese vom Webserver zum Browser geschickt werden. Beides ins Kombination erledigt z.B. WP Super Cache.
Die Komprimierung der Daten geht eleganter wenn der Webserver das ohne ein Plugin erledigt. Allerdings muss man hier vollen Zugriff auf die Konfiguration des Webservers haben. Wer das nicht hat, der ist mit dem Plugin WP Super Cache oder Compress for WordPress 2.5 bestens ausgerüstet. Vorteil der Webserver-Varinate wäre, dass man kein zusätzliches WordPress-Plugin installieren muss und das der Server weniger blastet wird.

Um serverseitig die Daten komprimieren zu können, muss beim Webserver (Apache) das Modul mod_gzip oder mod_deflate geladen sein. Mit phpinfo(); kann man sich dies anzeigen lassen. Ist das jeweilige Modul nicht geladen, dann sollte es nachgeladen und konfiguriert werden. Wenn mod_deflate schon geladen ist, dann kann das Modul über die .htaccess-Datei  angepasst werden:

<FilesMatch "\\.(js|css|html|htm|php|xm)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>

Bei diesem Beispiel werden textlastige Dateien (anhand ihrer Endungen!) komprimiert ausgeliefert. Man kann dieses Bespiel natürlich auch noch mit den Endungen von Bildern (jpg|gif|png) ergänzen. Allerdings sind diese meistens schon komprimiert. Bringt also keine Punkte.
Wem die Endungen nicht gefallen und es lieber nach Filetyp haben möchte:

AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml text/css application/xml application/xhtml+xml application/rss+xml application/javascript application/x-javascript

Was ich mir auch nochmal näher anschauen muss sind die Plugins WP Minify und CDN Tools. WP Minify basiert auf Minify und soll verschiedene CSS und Javascripte zusammenfassen und komprimieren. Das junge Plugin CDN Tools ermöglicht die Nutzung von Content Delivery Networks. Momentan unterstützt das Plugin aber nur Cloud Files. Bekanntester Vertreter von CDN ist Akamai. Allerdings nutzen das nur größere Firmen oder Institutionen.

Weitere lesenswerte Beiträge zu dem Thema: brightscape.net | jestro | betterexplained.com | PHP Performance | Yahoo Developer Network | G-Loaded! |Performance Tool and Web Page Speed Analysis

Diese Blogs haben auch optimiert: Bandscheiben-Blog | Blogoase |

05. April 2009

vServer-Upgrade abgeschlossen

Ich habe in der Nacht von gestern zu heute meinen vServer bei 1&1 mit einem neuen Image installiert. Bis jetzt bin ich positiv überrascht. Vorher hat Suse 9.3 x64 auf dem Server gewerkelt und nun ist es openSuse 10.3 x64. Habe mir das immer vorgenommen und nun ist das geschafft. Habe es auch endlich geschafft mein Blog komplett auf UTF8 umzustellen. Dabei musste ich einige Veränderungen an den Daten vornehmen, da diese in latin1 bzw. ISO8859-1 angelegt wurden. Aber dazu werde ich später mal was schreiben, weil das ganze nicht ohne ist.

Blog scheint auch zu laufen:

Screenshot vom Websenat Blog

Screenshot vom Websenat Blog

So, jetzt werde ich mich mal um Twitter kümmern ;) Pause!

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