Kino: Indy4

Bin gerade von meinem heutigen Kinobesuch wieder zu Hause angekommen und sprachlos. Nicht weil der Film so gut oder schlecht war, sondern weil die Story etwas spacy war. Vielleicht war ich auch zu anspruchsvoll. Eigentlich fing der Film ganz hamlos an und zum Ende hin wurde es immer komischer. Ich hatte vorher nur den Trailer von Indiana Jones gesehen und weder Kritiken noch Previews gelesen. Wollte mich halt überraschen lassen und mir die Vorfreude nicht nehmen lassen.

Auf Arbeit hatte ich mich auch schon mit der Titelmusik eingestimmt. War aber enttäuscht, dass diese am Anfang nicht kam :( Stattdessen war der Film mit Songs aus dem 60s bestückt. Wenn John Williams als Komponist diesmal auch seine Finger im Spiel hatte, dann frage ich mich an welche Stelle des Films. Einen weiteren Oscar gewinnt er damit jedenfalls nicht. Mal sehen was auf dem Soundtrack so ist.
Indiana Jones ist wirklich alt geworden (besonders in der Szene im Café zu sehen) und auch der Geschmack zu den Frauen hat sich verändert. Früher waren es immer diese jungen hübschen Hüpfer. Nach 10 Jahren (Filmzeit) eben nicht mehr. Man wird eben auch nicht jünger. Na ja, alte Liebe rostet nicht, aus diesem Grund hat auch Marion Ravenwood (aus „Jäger des verlorenen Schatzes„) mitgespielt. Die Effekte waren natürlich sichtlich aus dem Hause Lucasfilm und manchmal etwas zu heftig und abgedreht. Teilweise erinnerten mich Szenen an Star Wars (Schwertkampf) und andere Sciecne-Fiction Filme. Vielleicht soll das Ende auch eine Brücke zum neuen X-Files-Movie schlagen.

FAZIT: Man sollte den Film sehen, wenn man Fan von Indy und seinen Abenteuer ist. Nette lockere Unterhaltung, aber eher ein Film für zu Hause. Wer nicht viel Story erwartet, wird nicht nettäuscht. Erfolgreich an die vergangenen Teile wird dieser sicherlich nicht anschliessen.

p.s.: Unglaublich das dieser Film ab 12 sein soll. In einigen Szenen (z.B. diese Ameisen) war das schon etwas ecklig und für solch junge Augen wohl nicht gedacht. ;)